Felicitas-Goodman-Institut e.V.

Das deutsche „Felicitas-Goodman-Institut e.V.“

Nana Nauwald, Gründerin und heutiges Vorstandsmitglied des eingetragenen Vereins „Felicitas-Goodman-Institut e.V.“ lernte Dr. Felicitas D. Goodman 1989 in Deutschland kennen. Sie stand bis zum Tod von Dr. Felicitas Goodman 2005 in engem Kontakt mit ihr, begleitete sie auf auf Bewusstseinskongressen und besuchte regelmäßig Kurse des von Felicitas Goodman gegründeten „Cuyamungue-Instituts“ in New Mexiko auf dem Land des indigenen Volkes der Pojoaque, das zu den Tewa gehört. Sie stellten Felicitas das Land zur Nutzung für ihre antropologische Ritual-Forschungsarbeit zur Verfügung.
Der Name “Cuyamunge“ bezieht sich auf einen Hügel, auf dem riesige Felsbrocken „hinuntergeworfen” wurden: „der Hügel, auf dem die Steine herunterrollen“.

Nana Nauwald wurde 1996 von Felicitas als Trainerin der „Rituellen Körperhaltungen“ zertifiziert und begann 1997 unter dem Namen des Cuyamungue-Instituts Seminare und Ausbildungen in der Methode der „Rituellen Körperhalten“ anzubieten, die Felicitas als Anthropologin erforscht hatte. 1997 ließ Felicitas die Marke „Rituelle Körperhaltungen und Ekstatische Trance nach Dr. Felicitas Goodman“ beim deutschen Patentamt eintragen. 2001 verfügte sie, dass die Marke nach Ablauf 2007 für weitere 10 Jahre auf Nana Nauwald übertragen werden sollte. Danach wurde diese weiter bis 2027 verlängert.
Im Jahre 2002 beschlossen Felicitas Goodman und Nana Nauwald, dass nun in Deutschland das Institut nicht mehr unter dem Namen „Cuyamungue“ sondern als „Felicitas-Goodman-Institut“ geführt werden sollte. Felicitas schrieb 2002 für den deutschen Netzwerkbrief: „Es erfüllt mich mit Freude und Rührung, dass die Arbeit mit den Rituellen Körperhaltungen jetzt jenseits des großen Meeres als eigenes Institut meinen Namen trägt! Nie hätte ich es mir zu Anfang meiner Forschung und Arbeit mit den Trancehaltungen träumen lassen, dass dieser Weg so wächst und so weit führt, wie es in den letzten 25 Jahren geschehen ist. Dieses Wachstum hat eine Eigenständigkeit der Arbeit in Europa vom amerikanischen Cuyamungue-Institut notwendig gemacht, um den rechtlichen und kulturellen Unterschieden zu entsprechen.“
Seitdem wurde das deutsche Institut als lockeres Netzwerk gehalten. Um die Qualität der Forschung an weiteren vorher unbekannten „Rituellen Körperhaltungen“ zu intensivieren, wurde zuerst ein nicht-eingetragener Verein gegründet, der dann 2023 als eingetragener Verein im Vereinsregister eingetragen wurde. Der kollegiale Vorstand besteht derzeit aus drei Mitgliedern, die nach der Satzung des e.V.s jeweils für 3 Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt werden.
Außer den Seminarangeboten mit „Rituellen Körperhaltungen“ von zertifizierten Seminarleiter/innen bietet das Institut Trainingswochenende unter der Leitung von zertifizierten Trainer/innen an. Um ein/e zertifizierte/r Seminarleiter/in für die öffentliche Arbeit mit den „Rituellen Körperhaltungen“ zu werden, ist der Abschluss nach mindestens 2 Jahren Teilnahme am Training mit einer eigenen Körperhaltungs-Forschungsarbeit erforderlich
Die Trainingsrichtlinien können bei den Trainer/innen angefordert werden. Am Training kann auch ohne Abschluss-Absicht teilgenommen werden, sofern bereits Erfahrungen mit den „Rituellen Körperhaltungen“ unter Leitung von zertifizierten Seminarleiterinnen/Seminarleitern erworben wurden.

Die Arbeit mit den erforschten „Rituellen Körperhaltungen“ wächst –
zum Wohl von Menschen und „anderen Wesen“!

 

 

Felicitas-Goodman-Institut e.V. • Telefon: 04135-414 
©  aller Fotos und Texte Nana Nauwald